[vc_row][vc_column][vc_column_text]Dieses wunderschöne Gedicht schrieb E. E. Cummings 1952. Vielleicht kennt ihr es ja aus dem Film In den Schuhen meiner Schwester. Ich jedenfalls habe es da zum ersten Mal gehört. Es berührte mich und ich machte mich sofort auf die Suche nach dem Original. Seitdem zählt es zu meinen Lieblingsgedichten.

i carry your heart with me

i carry your heart with me (i carry it in
my heart) i am never without it (anywhere
i go you go, my dear; and whatever is done
by only me is your doing, my darling)

i fear
no fate (for you are my fate, my sweet) i want
no world (for beautiful you are my world, my true)
and it’s you are whatever a moon has always meant
and whatever a sun will always sing is you

here is the deepest secret nobody knows
(here is the root of the root and the bud of the bud
and the sky of the sky of a tree called life; which grows
higher than soul can hope or mind can hide)
and this is the wonder that’s keeping the stars apart

i carry your heart (i carry it in my heart)

 

Zu unserem Hochzeitstag im letzten November schenkte ich meinem Mann ein Bild mit einem Textausschnitt aus diesem Gedicht.

Man braucht dafür eine Leinwand auf Keilrahmen (meine war 80 x 60 cm groß), schwarze und weiße Acrylfarbe (die weiße für eventuell notwendige Korrekturen) und zwei Pinsel. Einen dicken und einen etwas dünneren.

Wichtig ist bei einem solchen Projekt eigentlich nur, dass der Pinsel beherzt und schwungvoll über die Leinwand geführt wird, ohne allzugroße Sorge, ob man auch „ordentlich“ genug schreibt oder ob das Ergebnis schlussendlich gut aussehen wird. Den Text zunächst mit Bleistift vorzuzeichnen war mein erster Ansatz, aber ganz und gar keine gute Idee! Meine Schrift auf der Leinwand nahm mit Bleistift viel weniger Raum ein, obwohl ich mich bemühte, großzügig und ausladend zu schreiben, und war beim Übermalen mit Pinsel und Farbe natürlich überall zu sehen. Kein Problem, dachte ich, das radiere ich hinterher einfach weg. Aber der Bleistift verwischte dabei stark und es blieben sehr hässliche Spuren zurück. Das sah grauenhaft aus und so blieb mir nichts anderes übrig, als loszuziehen, eine neue Leinwand zu besorgen und nochmal von vorne zu beginnen. Beim zweiten Versuch verzichtete ich auf das „Vorschreiben“ und pinselte wagemutig drauflos.

Das ging ganz schnell und sah dann erstmal so aus.

Der zweite Arbeitsgang erforderte etwas mehr Feinmotorik. Mit dem kleineren Pinsel malte ich die Buchstaben nach und füllte jeden einzelnen satt mit schwarzer Farbe. Das ging nicht mehr so schnell und erforderte etwas Geduld. Kein Problem für mich. Nicht meine allergrößte Tugend.

am Schluss habe ich noch ein paar Patzer mit weißer Acrylfarbe übermalt.

Ich wünsche euch einen sonnigen Start in die neue Woche!

Liebe Grüße,
Tina[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

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