Seit jeher sind die jeweils letzten Wochen eines Jahres die Zeit der Innenschau, des Rückblicks und des Pläneschmiedens. Viele von uns sind momentan beim Ziele setzen für das kommende Jahr. Mit dem festen Vorsatz, sie diesmal auch zu erreichen ;-). Wenn das gerade auch Dein Thema ist, könnte die folgende Buchbesprechung interessant für dich sein.

Vor einiger Zeit stieß ich in einer Facebook Gruppe auf Mein Bestes Jahr 2016. Was für ein verheißungsvoller, herrlicher Titel! Ich war neugierig und beschäftigte mich zunächst im Rahmen einer Blogparade, dann mehr und mehr ganz für mich selbst, sehr gerne mit diesem Buch.

Die beiden Macherinnen, Berufungscoach Susanne Pillokat und Texterin und Moderatorin Nicole Frenken haben ein inspirierendes, bis ins Detail liebevoll gestaltetes und gut durchdachtes Arbeitsbuch kreiert. Ein Arbeitsbuch im allerbesten Sinne. Denn eigentlich fühlt sich das Arbeiten damit ein bisschen an wie eine Coachingstunde mit mir selbst oder wie das Gespräch mit einer guten Freundin, die mir die richtigen Fragen stellt und Denkanstöße gibt. Weil sie spürt, wer ich sein könnte und mich wachsen sehen möchte.

Pillokat und Franken, Buchtitel. Thema Ziele setzen.

Nicole Frenken, Susanne Pillokat | Buchtitel Mein bestes Jahr | Signet der Blogparade

Grob zusammengefasst geht es ums Abschließen des alten und Begrüßen und Planen des neuen Jahres. Die Würdigung des Übergangs zwischen den Jahren ist dabei genauso wichtig wie das Ziele setzen selbst. Das Life & Workbook Mein bestes Jahr bietet einen großen Fundus an Werkzeugen, motivierenden Texten, inspirierenden Frauenportraits und hilfreichen Aufgaben und Übungen. Es eignet sich perfekt zum Reflektieren, den eigenen Träumen auf die Spur kommen und für die konkrete Planung.

 

Was ist für Dich ein gutes Jahr?

Das ist eine gute Frage, denn jede von uns wird Erfolg für sich natürlich ganz anders definieren. Mein Bestes Jahr 2016 lässt dafür viel Raum. Jede einzelne Aufgabe ist so gestaltet, dass es leicht fällt, die Gedanken zu sortieren und somit den eigenen Beweggründen, Glaubenssätzen und inneren Bremsen auf die Schliche zu kommen.

Danach wird es konkret: Ausgehend von den Wünschen für jeden Lebensbereich geht es ans Ziele setzen. Jedes einzelne wird schriftlich formuliert und schließlich ganz pragmatisch in einzelne Teilschritte heruntergebrochen. Mit dem Meilensteinplan geben Susanne Pillokat und Nicole Frenken ihren Leserinnen dafür das perfekte Tool an die Hand.

Mir persönlich gefällt der Einstieg ins Buch ganz besonders gut: Der Rückblick auf das vergangene Jahr 2015. Statt unvorbereitet einen Haufen mehr oder weniger guter Vorsätze zu formulieren oder sich quasi unaufgewärmt auf die Ziele für das neue Jahr zu stürzen, beschäftigt man sich in Mein Bestes Jahr in mehreren Übungen zunächst mit dem vergangenen Jahr. Auf diese Weise werden Erfahrungen gewürdigt, die persönlichen Sternstunden erinnert, erfüllte Träume gefeiert. Der Rückblick schließt ab mit einem Dankesbrief an Menschen, die das Jahr für mich zu etwas besonderem gemacht haben und an das Jahr 2015 selbst. Ein sehr wertvoller Einstieg!

Im Rahmen der Blogparade durfte ich mich mit einigen dieser Rückblick-Themen und zusätzlich mit einer interessanten Aufgabe zum Ausblick auf das neue Jahr beschäftigen.

Wie ich mit dem Buch zum Thema Ziele setzen gearbeitet habe

Aufschreiben klärt die Gedanken und hilft beim Ziele setzen

 

Meine Blogparaden-Aufgabe Nr. 3 als Vorbereitung zum Ziele setzen

gibt es hier als PDF zum kostenlosen Download

 

1. Wenn Dein 2015 ein Film oder Buch gewesen wäre, zu welchem Genre gehörte es? Welche Rolle hättest du darin gespielt?

Es wäre ein Entwicklungsroman gewesen! Auf jeden Fall das letzte Drittel eines solchen Romans. Im Mittelpunkt steht bei dieser Gattung die geistig seelische Entwicklung einer Hauptfigur in ihrer Auseinandersetzung mit sich selbst und mit der Umwelt. Na, wenn das nicht passt, dann weiß ich auch nicht …

Vorangegangen waren (und dies auch wieder hübsch in Übereinstimmung mit der Wikipedia Definition) einige Jahre der Wirrungen, negativen Erfahrungen und schlechten Entscheidungen, die die Entwicklung der Hauptfigur beeinflussten. Und es sind ja immer genau diese, die Lernen, Entwicklung und Veränderung erst möglich machen …

Bei mir ging es in 2015 vor allem darum, Erfahrungen und Erlebtes einzuordnen, meine Schlüsse daraus zu ziehen, Überholtes auszusortieren und viel Neues zu probieren. 2015 hätte für mich wohl die Überschrift „Ins Tun kommen“ gehabt.

 

2. Für diese Begegnungen in 2015 bin ich dankbar

Diese Frage war super interessant. Denn natürlich habe ich in 2015 einige Menschen getroffen, bzw. kennengelernt, die mir wichtig waren und für deren Begegnung ich sehr dankbar bin. Je länger ich mich jedoch mit der Frage beschäftigte, desto klarer wurde mir, dass es hauptsächlich um die Menschen ging, die mir schon ganz, ganz lange besonders nahe sind: Die Beziehungen zu meiner Familie, meinem Mann und meinen Söhnen sind in diesem Jahr tiefer, besser und auch erfüllender geworden. Ich weiß, dass das vor allem auch daran liegt, dass ich selbst mich mehr zeige. Mich selbst besser kenne. Mir selbst mehr wert bin und mich selbst einfach lieber mag. Ich bin so überaus dankbar für dieses Leben mit meinen Männern!

 

3. Über dieses Lob oder Kompliment Habe ich mich 2015 besonders gefreut

Das aufzuschreiben fiel mir gar nicht so leicht! Bedeutet es doch, sich selbst irgendwie so herauszustellen … Fühlte sich erstmal ganz komisch an. Dann aber hat es richtig Spaß gemacht, denn es tut natürlich ziemlich gut, sich an Lob und Komplimente zu erinnern :-). Here we go:

  • Das positive Feedback zum Relaunch meines Business’, zu meiner neuen Website. Das hat mich so richtig mit Freude angefüllt. Dieser Kommentar eines Freundes hat mich besonders berührt: „Tina’s always had an easy touch with the style!“ So schlicht und doch so bedeutsam für mich. Danke Klaus!
  • Der lange handgeschriebene Brief einer Kundin. Sie bedankte sich dafür, dass sie seit der Neugestaltung ihres Firmenauftritts so viel Spaß und Freude an Ihrem Business habe wie noch nie zuvor. Dass es ihr leichter falle und sie richtig stolz darauf sei, sich zu zeigen und in der kurzen Zeit bereits ein paar neue Kunden dazugewonnen habe. Ja, genau dafür mache ich meine Arbeit! Und so haben mich ihre Zeilen wirklich außerordentlich gefreut.
  • Dass meine auf Englisch gehaltene Rede zum 50. Geburtstag meiner Freundin gleichzeitig tiefgründig, witzig und berührend war und den Ton für den ganzen wundervollen Abend gesetzt hat. Das haben mir viele der internationalen Gästen gesagt und, wow, das hat mich echt gefreut!

 

4. Wenn Dein Leben ein Buch wäre und du wärest die Autorin dieses Buches, welches nächste Kapitel würdest Du Dir wünschen? Wie würde die Fortsetzung Deiner Geschichte aussehen?

Ich denke, die Fortsetzung würde an dem Punkt starten, den Joseph Campbell in seiner Heldenreise als Stufe 9  bezeichnet: Belohnung und Ergreifen des Schwertes.

Denn in erster Linie geht es jetzt darum, das zu leben, was die Heldin während der Irrungen, Wirrungen, Kämpfe und Klärungsprozesse der letzten Bände für sich selbst als wahr und stimmig erkannt hat. Sie weiß genau was sie braucht, was sie von jetzt an tun möchte, wie und worauf sie ihre Kompassnadel ausrichten muss und wie sie am besten mit sich selbst in Kontakt ist. Leichtigkeit, Entspanntheit, ein Gefühl von Freiheit und unbändige Vorfreude machen sich gerade in mir breit. Oh ja, genau das will ich jetzt.

Gleichzeitig ist klar, dass das Verweilen an einem solchen Punkt, an dem „nur“ das gute Leben gefeiert wird und sonst nix passiert, dramaturgisch keinen vom Hocker reißt. Deshalb wird die Heldin selbstverständlich immer weiter nach dem Sinn des Lebens suchen und auf dem Niveau Ihrer neuen Freiheit und ihres gewachsenen Selbstvertrauens Erfahrungen machen, die sie weiter wachsen lassen. Wieder werden Veränderungen nötig sein und sie wird sich neuen Abenteuern zuwenden.

Konkret wird es darum gehen, auch den Jüngsten gut auf den Weg zu bringen. Mit meinen Plänen für Delicious Design so richtig durchzustarten. Sehr gut für mich zu sorgen. Die Liebe und unsere neu gewonnenen Freiheiten zu feiern. Und neugierig zu sein. Um die Ecke zu schauen. Immer wieder mal mein warmes, komfortables Plätzchen zu verlassen. Es wird ein gutes Jahr. Vielleicht ja wirklich mein bestes. Zumindest bis dahin!

 

Weitere Infos zum Buch findet Ihr auf der Mein-Bestes-Jahr-Website www.meinbestesjahr.de

Für Einzelunternehmerinnen oder Frauen, die gründen möchten, gibt es zusätzlich die Mein bestes Jahr-Business Edition, einen Onlinekurs mit Videos und Übungen. Das finde ich natürlich auch extrem interessant!

Im Rahmen der Blogparade wird es bis zum 19.12. viele weitere Artikel geben. Heute stellen außer mir auch noch Silke von lebensflow.de und Lissianna von lissianna-schreibt ihre Übungen aus dem Buch vor.

Morgen geht die Blogparade hier weiter:
room-of-faancy.blogspot.de
waystohappiness.de
hierfindichwas.de

 

Viel Spaß Euch beim Planen und Ziele setzen!